TriBeCa

Das Gebiet um die Triangle Below Canal Street in Manhattan ist dem New Yorker eher unter dem Namen TriBeCa bekannt. Hier, zwischen Hudson River und Broadway fokussiert sich das künstlerische Leben. Restaurants und Ateliers säumen die Straßenzüge der oft alten Lagergebäude. TriBeCa ist sicherlich einer der schönsten Stadtteile von New York.

Das Szeneviertel der Lower West Side ist besonders ein Ort des guten Geschmacks. So säumen sich die angesagtesten Restaurants von Manhattan hier praktisch Tür an Tür. Das Dreieck war einst eine eher vergessene Gegend. Nur schwer waren die alten Lagerhallen und leeren Fabrikgebäude an den Mann zu bringen. Schließlich kam ein findiger Immobilienhändler auf die Idee, der Gegend einen neuen „angesagten" Namen zu verpassen. Seitdem ist „TriBeCa" genau wie SoHo oder NoHo ein echtes Label geworden und die Mietpreise stiegen ebenso schnell wie die Nachfrage nach Wohn und Geschäftsräumen. Dank der fabrikartigen Backsteinbauten kamen besonders in den 1980er Jahren viele Künstler und Musiker nach TriBeCa, weil man damals noch relativ günstig (im Vergleich zu anderen Vierteln in Manhattan) geeignete Räume für Ateliers und zum Proben fand.

Wo Künstler ihr Unwesen treiben, da ist auch die kulturbewusste Szene nie weit entfernt. So folgte jeder, der etwas auf seinen Geschmack gab, oder eben nur so tat, als hätte er welchen nach TriBeCa. Die Preise stiegen und einige der begabtesten Köche der Vereinigten Staaten machten es sich schnell zur Lebensaufgabe, das verwöhnte Publikum von Manhattan mit ausgewählten Speisen vor dem Verhungern zu bewahren. Längst ist allerdings die ganz heiße Phase dieser Entwicklung wieder abgeklungen und New Yorks Schöngeister und Gaumenfreudler verdrückten sich nach Midtown. Dennoch ist die Küche in TriBeCa nicht zu verachten. Ob im Odeon, im Tribeca Grill oder im Chanterelle, ein exklusives, kulinarisches Erlebnis bleibt den New York Urlaubern garantiert.

Einen festen Platz in der Dreiecks Szene hat längst das TriBeCa Filmfestival eingenommen. Erst seit 2002 nimmt das Spektakel einen festen Platz in der Cineasten Szene New Yorks ein. Robert de Niro und andere große Filmleute gründeten das TriBeCa Filmfestival mit einem Bezug auf die Anschläge des 11. September 2001. Nun steht es längst in einer Reihe mit der Berlinale, den Sundance Filmfestival und den Filmtagen in Cannes.

Fügen Sie diesen Artikel zu den folgenden Social-Bookmarking-Diensten hinzu:
Artikel bei Del.icio.us speichernArtikel bei Facebook sendenArtikel bei Folkd speichernArtikel bei Google Bookmarks speichernArtikel bei Icio speichernArtikel bei Linkarena speichernArtikel bei Mister Wong speichernArtikel bei Myspace postenArtikel bei Oneview speichernArtikel bei StudiVZ speichernArtikel bei Webnews speichernArtikel bei Yahoo! speichern