Greenwich Village

Zwischen Hudson River und Broadway erstreckt sich auf Höhe der 14. Straße das Viertel Greenwich Village. Dass dieser New Yorker Stadtteil seinen ganz eigenen Charakter hat, erkennt man nicht erst auf dem Stadtplan von Manhattan. Nicht nur die Straßen verlaufen in Greenwich Village entgegen der für New York üblichen Norm. Seinen dörfliches Gesicht hat die ehemalige Siedlung vor den Toren New Yorks jedoch eingebüßt. 

Noch im 18. Jahrhundert war Greenwich Village eine eigenständige, kleine Siedlung vor den Toren New Yorks, welches damals an der Wall Street endete. Für viele New Yorker Bürger war das Village schon damals ein beliebter Ausflugsort. Dank vieler Eigenarten entkam Greenwich Village den Plänen der Stadtväter, die New York damals im Raster anlegen wollten. Das Dorf in der Großstadt setzt bis Heute seinen Kopf durch. Nicht nur als Künstlerviertel, sondern auch als Zentrum der Lesbisch-Schwulen Bewegung in New York ist Greenwich Village ein sehr beliebter Ausflugs und natürlich auch Wohnort, sofern man sich die teils horrenden Mieten denn leisten kann.

Dank der geschwungenen Straßen, der alten Häuser und der grünen Gassen ist Greenwich Village im Mosaik von Manhattan ein herausragender, absolut markanter Fleck. Vergleiche mit europäischen Städten sind schnell gemacht. Dennoch umfasst das Village ein mehr als eigenständiger Hauch von kultureller Einzigartigkeit. Grund genug für viele Künstler hier Fuß zu fassen und Ideen und Inspiration aus dem Viertel zu angeln. Egal ob Musiker, Schauspieler oder Schriftsteller, fast alle im Village ansässigen Künstler verbinden die Inhalte ihrer Arbeiten auch immer mit ihrem Wohnort. Große Namen wie Bob Dylan, Dustin Hoffman oder der Folkmusiker Pete Seeger sind nur einige der Hausnummern, die in Greenwich Village eine Bleibe ihr Eigen nennen. Zu den berühmtesten Vertretern ihrer Zunft zählen im Village wohl die Village People. Die Disco Band der 1970er Jahre hatte besonders mit Evergreens wie Y.M.C.A., In the Navy oder Macho Man ihre Erfolge. Besonders sollten sie die schwule Zielgruppe ansprechen, in welcher ihre Songs noch bis heute einen ikonenhaften Kultstatus besitzen. Der Polizist, der Indianer, der Bauarbeiter, der Soldat, der Cowboy und der Biker stehen besonders für die bunte Vielfalt im bekennenden Homosexuellen Viertel. Bunt schrill und keinesfalls von Langeweile geprägt ist in jedem Fall auch ein Besuch im Village. Urlauber sollten sich diesen besonderen Teil von Manhattan nicht entgehen lassen.

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