Chinatown

Neben zahlreichen anderen Metropolen hat auch New York seine eigene Chinatown, mitten im Herzen der Millionenstadt, in Manhattan. Die New Yorker Chinatown ist zudem die größte chinesische Siedlung außerhalb Asiens. Wie eine eigene Welt erstreckt sich das New Yorker Reich der Mitte mit mehr als 300.000 Asiaten im Gebiet um die Canal Street, nahe Park und Bowery.

Spätestens im dritten Jahrtausend kann man die Grenzen von Chinatown nicht mehr exakt lokalisieren. Immer schneller dehnt sich das asiatische Viertel innerhalb von Manhattan aus und beansprucht längst andere Stadtteile. Wie auch die anderen Enklaven im Melting Pot New York City verweist Chinatown auf eigene Traditionen und Feste. Das chinesische Neujahrsfest ist nur einer der zahlreichen Großveranstaltungen, die einen festen Platz im New Yorker Event und Veranstaltungskalender einnehmen. Neben den vielen Restaurants und Geschäften mit asiatischer Prägung bildet besonders der Columbus Park ein echtes Zentrum für chinesische Einflüsse. Hier steht alles im Zeichen des Drachen. Viele Bewohner Chinatowns verbringen hier einen Großteil ihrer Freizeit. In eingefleischten Kreisen nennt man den Columbus Park mit seinen asiatischen Pavillions auch gerne den Central Park von Chinatown.

Als Urlauber gelangt man problemlos, fast schon automatisch nach Chinatown. Das Asiatenviertel frisst praktisch die Nachbarviertel wie Little Italy oder SoHo. Die exotischen Einflüsse der Chinesen haben längst auch die New Yorker Kochtöpfe erreicht. Wenn man sich nicht gerade in einem der netten Restaurants von Chinatown bekochen lässt, findet man fast alle Zutaten aus Fernost auch auf den Märkten und in den vielen kleinen Geschäften des Viertels. Im Schatten der Skyline von Manhattan wandelt man durch die engen Gassen der Chinesenstadt und ist zu Anfang damit beschäftigt, die Einflüsse zu lokalisieren. Auch sprachlich ist der Besuch in Chinatown eine Reise ins Ungewisse. Viele Urlauber, die sich auf ihr Schulenglisch verlassen haben stoßen spätestens hier vor eine sprachliche Chinesische Mauer.

Lohnenswert ist sicherlich ein Besuch im Museum of Chinese in America in der Mulberry Street. Viele Fakten der Vergangenheit helfen den Besuchern, dieses wirklich interessante und kulturell wohl einmalige Viertel besser zu verstehen. Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts war Chinatown beispielsweise eine reine Männerstadt. Viele Familien folgten erst spät in die Neue Welt. Epochenweise gab es ebenfalls auch immer große Fluchtwellen aus dem Reich der Mitte, die Chinatown bis heute zu einem der rasant anwachsenden Kulturviertel in New York machen.

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