Dakota Building

Das Dakota Building ist wohl eines der legendärsten Wohnhäuser in New York City. In direkter Nachbarschaft des Central Parks bot und bietet das Dakota Haus eine beliebte und auch begehrte Heimstätte für viele Prominente. Nicht selten ist das Haus direkt mit schicksalhaften Ereignissen wie der Ermordung des Beatles Sängers John Lennon verknüpft, der Ebenfalls im Dakota wohnte.

Der Name „Dakota Building" kommt scheinbar daher, dass New York zur Bauzeit des Hauses so karg bebaut war und der Bauplatz weit vom Zentrum lag, dass man behauptete, es würde schon im Stammesgebiet der Dakota Indianer liegen. Ob diese Legende der Wahrheit entspricht sei wie viele andere Mythen rund um das Dakota Haus einmal offen gelassen. Ein Indiz für diese Legende könnte jedoch der Indianerkopf über dem Eingang sein. Erbauer des exklusiven Wohnhauses war Henry J. Hardenbergh, der sich ebenfalls für den Bau des Plaza Hotels verantwortlich zeigte. Der Grundstein wurde 1880 gelegt. Unverkennbar ist der neugotische Stil, der sich besonders in Aspekten der Fassade gut verfolgen lässt. Von Anfang an war das Dakota Building als Wohnhaus für wohlhabende New Yorker gedacht. In dem zehnstöckigen Gebäude entstanden ausgedehnte Luxuswohnungen. Die idee des Dakota Hauses stieß bei der Bevölkerung erstmals auf Empörung. Es gehörte damals zum guten Ton, dass eine reiche Familie auch ein eigenes Haus besaß und dieses bewohnte. Mit dem Rückgang von Grundstücken für Einfamilienhäuser in Manhattan wurde auch der Oberschicht von New York die praktische Nutzung des Dakota Building schnell bewusst.

Die großzügigen Wohnungen des Dakota Hauses mit einer Deckenhöhe von 4 Metern führten schnell dazu, dass wohlhabende und prominente Bewohner das Haus bevölkerten. Es hält über 100 Wohneinheiten bereit und soll auch heute noch die höchsten Mietpreise für Wohnungen in Manhattan verlangen. Große Persönlichkeiten wie Leonard Bernstein, Judy Garland, Boris Karloff oder Sting hatten Wohnungen im Dakota Building. Noch heute lebt Yoko Ono, die Witwe von John Lennon hier. Dieser wurde 1980 vor der Tür des Dakota erschossen. Auch fand das Dakota einen Platz in zahlreichen Romanen und Filmen. Roman Polanski inzinierte hier den Film „Rosemaries Baby", später bewohnte Tom Cruise in dem Film „Vanilla Sky" das markante Haus. Ebenfalls ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien um das Wohnhaus an Central Park West. Ein echtes Mekka für New York Touristen und John Lennon Fans.

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