Red Bull New York
Fußball genießt in den Staaten noch lange nicht das Ansehen wie in Europa und Südamerika. Die Sportbegeisterten Amerikaner können sich noch eher für traditionelle Sportarten wie Eishockey, Football, Baseball oder Basketball begeistern, doch die Berührungsängste mit „Soccer" nehmen immer weiter ab und Stadienplätze füllen sich, auch bei Heimspielern der Elf von Red Bull New York.
Der Hauptsponsor Red Bull fördert ebenfalls in Europa Fußballmannschaften, die mitunter große Erfolge erzielen. In Österreich gehören die Mannen von Red Bull Salzburg zum Maß der Dinge. In Deutschland befinden sich die Kicker von RB Leipzig noch im Aufbau. Selbiges Konzept läuft auch in New York. Hier will man durch attraktive Spiele den Stellenwert des Fußballs verbessern und neue Märkte erschließen. Interessierte Fußball Fans erinnern sich noch an einen früheren Versuch, Fußball als feste Größe in der New Yorker Sportszene zu etablieren.
Cosmos New York
Von Beginn der 1970er Jahre bis zur Mitte der Achtziger existierte das Team Cosmos New York als populärer Versuch, Fußball langfristig eine gute Basis in den Vereinigten Staaten zu verschaffen. Mit den Verpflichtungen von Pelé und Franz Beckenbauer gewann man zwar mehrfach die Meisterschaft, sorgte aber in Europa für mehr Wirbel als im eigenen Land. Auch die Verpflichtung der Trainerlegende Hennes Weißweiler konnte die lokale Bekanntheit nicht steigern. Spiele im Giants Stadium in New Jersey fanden oft vor lichten Reihen statt. Schließlich musste Cosmos 1984 mit dem Ende der Liga den Betrieb wieder einstellen.
New York Metro Stars
1996 gründete sich wieder eine Profiliga in den USA. Auch New York sollte ein Team stellen. Der Name „New York Metro Stars" weist nicht etwa auf die New Yorker U-Bahn hin, sondern leitet sich von der Firma des ehemaligen Präsidenten ab. Auch unter diesem Namen verpflichtete man den ehemaligen Kapitän de deutschen Nationalmannschaft, Lothar Matthäus, der weder auf dem Platz noch mit Sprachkenntnissen neben dem Rasen glänzen konnte.
Vor einigen Jahren nutze der Konzern Red Bull dann die Chance um auch in den USA einen Fußballverein aufzubauen. Auf die Erfolge dieses Konzeptes darf man künftig gespannt sein. Bisher trugen die roten Stiere ihre Heimspiele im Giants Stadium aus, dass aber für die Ansprüche des amerikanischen Fußballs zu groß war. Mit dem Neubau des Meadowlands Stadium der „Riesen" nutzen auch die Fußballer den Auszug, um eine neue Arena zu errichten, die Red Bull Arena.



